Freitag, der 09.12.2016

Bora Bora - die Perle der Südsee

Die "Perle der Südsee" gilt als eine der schönsten Lagunen der Welt. Das Wasser ist glasklar, die Farbenpracht der Unterwasserfauna überwältigend. Die magische Ausstrahlung Bora Boras ist seit langem bekannt. Zahlreiche Maler, Philosophen und Lebenskünstler folgen den Spuren des Weltenumseglers Alain Gerbault oder des Forschungsreisenden Paul-Émile Victor.

Die Silhouette der Vulkaninsel besteht aus drei Bergen, deren höchster der 727 Meter hohe Mount Otemanu ist. Gleich neben der einzig anlaufbaren Passage Teavanui befindet sich die kleine Insel Tapu, die schon als Filmkulisse diente und auf der eine Zeit lang Paul-Émile Victor lebte. Durch Kokoshaine an der windigen Küste entlang gelangt man über die Strasse vom Norden bis an die Südspitze von Matira. Dieser unter Urlaubern beliebte windgeschützte Küstenabschnitt beginnt mit einem Sandstrand und idyllischer Lagune, an der Westküste bis Vaitape befinden sich die meisten Hotels.
Für den Wassersport hat Bora Bora viel zu bieten. Kein Wunder, dass in dieser kristallklaren Lagune das Glasbodenboot erfunden wurde. Ausflüge in der traditionellen Piroge oder im Katamaran und die Beobachtung von Mantarochen und die Fütterung der Haie gehören heute zum Pflichtprogramm auf der Insel.

Vermietet werden kleine Boote oder Jetskis sowie Hochseeyachten mit Skipper zur Beobachtung der Schwertfische im Ozean. Taucher aller Klassen finden hier Möglichkeiten, um ihre Neugier und Abenteuerlust zu befriedigen. Zu den bekanntesten Attraktionen der Tauchfans gehört die "Rochenstraße", an der verschiedene Rochenarten vorkommen, darunter der in großen Schwärmen schwimmende Leopardenrochen.
Geländesafaris mit dem Allrad-Geländewagen führen über die ehemaligen Militärpisten ins Landesinnere. Fußwanderungen ins Gebirge Bora Boras sollten nur mit einem Führer getätigt werden. Der Aufstieg dauert je nach Gipfel zwei bis drei Stunden. Ebenfalls auf der Insel im Angebot: Tägliche Ausritte am Tage oder im Mondschein.

Quelle Tahiti Tourisme / bearbeitet von pairola-media.com





Gambier-Archipel - die ersten Missionare in Französisch-Polynesien

Die Gambier Inseln, vierzehn kleinere gebirgige Inseln im Südosten, liegen etwa drei Flugstunden von Tahiti entfernt. Die größte und am dichtesten besiedelte ist Mangareva.

Bereits 1834 trafen katholische Missionare aus Frankreich auf Mangareva ein. Noch heute lassen sich zahlreiche Überreste von Steinbauten aus dieser Zeit finden. Im Hauptort Rikitea kann man die Kathedrale Saint- Michel von 1848 bewundern, zu deren Kunstwerken der imposante mit Perlen und Perlmutt reich verzierte Altar gehört.
Die Lagunen von Mangareva waren schon in der Vergangenheit für ihr reichhaltiges Vorkommen an Perlmutt bekannt. Doch auch Pfarrhäuser, Schulen, Webwerkstätten und Wachtürme lassen sich noch finden und geben einen Eindruck in längst vergangene Zeiten. Diese Sehenswürdigkeiten kombiniert mit der vulkanisch gebirgigen Landschaft verschaffen der kleinen Inselgruppe, die oft auch als Teil der Tuamotus betrachtet wird, ihren ganz eigenen Reiz. Unterkünfte bieten nur einige sehr einfache Pensionen an.

Neben dem Tourismus ist die Perlenzucht der wichtigste Wirtschaftszweig dieses Archipels. Hier haben sich große und berühmte Perlenfarmen angesiedelt. Die Archipele, die nach Aussage der Kenner die schönsten Perlen herstellen, heißen Tuamotu und die Inseln von Gambier. Die dort geernteten Perlen haben die verschiedensten Formen, die schönsten und gesuchtesten sind absolut kugelförmig, andere werden Tropfen oder Barock genannt. Diese hochwertigen Perlen sind eine wichtige Einnahmequelle.

Quelle: Tahiti Tourisme / bearbeitet von pairola-media.com